Analoges Mapping

Das analoge Mapping

Die analogen Mappings verbleiben etwa zehn Tage an jedem Ort, um das fünf- bis siebentägige Programm zu organisieren, umzusetzen und abzuschließen – eine Mischung aus Performances, Installationen, Gesprächen, Workshops und Forschung in leerstehenden Geschäftsräumen. Die Intervention stört den Gebrauch des Raumes: ein ungenutzter Raum wird genutzt. Dabei wird das Konzept der „Leere“ in seinem dystopischen Ansatz dialektisch kontextualisiert: Ein leerer Raum wird von einem Thema erfüllt, das im sozialen Dialog außerhalb abwesend ist. Der sich daraus ergebende Zustand der Fülle ist das Spielfeld für die Künstler*innen und die Öffentlichkeit, ein wirksamer Raum für künstlerische Arbeit und Auseinandersetzung. Ziel ist es, das Programm in ebenerdigen Geschäftsräumen und Büros anzusiedeln, sodass die öffentliche Präsenz der Intervention verstärkt wird: Was immer im Inneren passiert ist auch von außen, von der Straße her ersichtlich, was es zu einem Teil des öffentlichen Raums macht. Das schränkt wiederum die Erfahrung nicht auf diejenigen ein, die Zugang zum Inneren des Raums haben.
Es ist zugänglich für ein Publikum, das durch Medienberichte in regionalen Zeitungen, im Internet und in den sozialen Medien sowie Presseberichte und Einladungen kommen wird. Es beinhaltet auch eine kurze Einführung und Präsentation der Idee hinter Mapping the Unseen, noch bevor das Programm abläuft: Beiträge von Künstler*innen, ergänzt durch biografische Arbeitssessions, Forschung und Moderation.

Die Umsetzung der analogen Mappings wird als Aktionsphase im Projekt bezeichnet.

Das Programm des aktuellen analogen Mappings finden Sie hier.