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Dieser blog reflektiert verschieden Stadien, Phasen und Abschnitte in dem Projekt

Zwei Tage nach der Eröffnung

Zwei Tage nach der Eröffnung in Klagenfurt ich bin sehr zufrieden wie die Veranstaltungen laufen, die Atmosphäre zu spüren, die entsteht während den Talks und Performances und vorallem auch danach, wenn Gespräche weitergehen, ein Miteinander  von interessierten Menschen sich verdichtet, neue Fragen und Begegnungen sich auftun in diesen temporären queeren Kunsträumen. Die Aufbauphase war leider nicht so ideal, Reinlichkeit, Erwartungen und Kommunikation waren die  Hauptthemen, die Missverständnisse bereitet haben. Wessen Raum ist das? Wie kann er genutzt werden? Wie kann ich ihn nutzen? Wie nehme ich ihn "ein"? Jetzt, Gespräche und Stunden später, haben wir unsere Positionen und  Erwartungen miteinander geteilt, also einander mitgeteilt und uns erklärt. In der nächsten Phase wenn das Projekt wieder nach Kärnten kommt, werde ich dran denken mehr im Vorfeld die Erw.ART.ungen an den Raum abzufragen, wenn dieser eventuell nicht gleich ist wie der, der bei der ersten Präsentation vorhanden war. Und, dass es mehr Zeit braucht, alles einzurichten. 

 

Die Vorbereitungen für die Realisierung in Klagenfurt ist im vollen Gange, der Ort ist gefunden, was eine Erleichterung ist, lag mir das doch schon länger im Magen, weil das Geschäft, das ich eigentlich ins Auge gefasst habe, mir leider keine verbindliche Zusage geben konnte, die ich aber wegen der Bewerbung Mitte/Ende Jänner brauchte. Umso mehr freue ich mich, dass nun der raum 8 mich/ uns hosten wird und Gerhard Fresacher mich sehr herzlich empfing. Er hat mit zugesagt alle Wände für uns zu leeren, damit die Ausstellung auf 2 Ebenen stattfinden kann, was perfekt ist, sind wir dadurch wieder in einem sozusagen leeren Raum, der nochdazu einsichtig von der Strasse ist. Also, nachdem ich die Räume vermmessen habe, Bewilligungen eigeholt und viele emails verschickt habe, sieht alles gut aus, die Plakate und Folder sind auch schon gedruckt, es kann also bald losgehen. Der Organisationaufwand innerhalb dieses Projekts ist extrem, oft gehe ich da an meine Grenzen, aber das künstlersiche Forschen ist sehr spannend und die Menschen und Erkenntnisse, die mich da mit begleiten sind sehr lohnend.