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Dieser blog reflektiert verschieden Stadien, Phasen und Abschnitte in dem Projekt

Die letzten Tage für die Vorbereitung der dritten Intervention in Bangladesch

Die letzten Tage für die Vorbereitung der dritten Intervention in Bangladesch sind unglaublich und anstrengend seit der Corona Virus die ganze Welt überschattet. Wir haben alles vorbereitet, die Flüge und das Hotel gebucht, das Visum im Antragsprozess, das Programm und die möglichen Veranstaltungsorte in Dhaka anvisiert und jetzt steht alles still. Wir warten, aber wissen eigentlich dass es unmöglich ist, es wie geplant durchzuführen. Unser Guide Hadi sagte uns gestern, dass Bangladesch niemand aus Europa mehr in Land lässt, -aber ohne Pässe wäre das sowieso nicht möglich, die liegen nämlich schon seit über 2 Wochen in der Botschaft von Bangladesh in Wien, die aber nun geschlossen wurde wegen dem Virus, also auch die sind ausserhalb unsrer Reichweite. Ebad, der Künstler mit dem wir für diese Intervention kooperieren, der das marginalisierte Thema der Rohingya Flüchtlinge ausgwählt hat und das Programm für die einwöchige Intervention kuratiert, ist gestern von den USA nach Dhka geflogen, aber wir wissen nicht ob er es geschafft hat oder wenn ja, ob er dort in Quarantäne muss. Die Universität in Klagenfurt hat auch ihre Tore geschlossen, jeden Tag kommen neue Ratschläge und Anordnungen vom Misterium wie wir und verhalten sollen, nun sind schon Ausgangsbeschränkungen verhängt worden, viele Geschäfte müssen schließen etc. Deshalb nehme ich mir nun die Zeit mich an die vergangene Intervention in Klagenfurt zu erinnern, und innerlich zu bedanken, für die vielen Menschen, das Intreesse, die tollen KünstlerInnen, die Gespräche danach und währenddessen, die Communities, die vielen gehaltvollen Abende, das war sehr gelungen. Danke.

 

 

17.02.2020 Zwei Tage nach der Eröffnung in Klagenfurt ich bin sehr zufrieden wie die Veranstaltungen laufen, die Atmosphäre zu spüren, die entsteht während den Talks und Performances und vorallem auch danach, wenn Gespräche weitergehen, ein Miteinander  von interessierten Menschen sich verdichtet, neue Fragen und Begegnungen sich auftun in diesen temporären queeren Kunsträumen. Die Aufbauphase war leider nicht so ideal, Reinlichkeit, Erwartungen und Kommunikation waren die  Hauptthemen, die Missverständnisse bereitet haben. Wessen Raum ist das? Wie kann er genutzt werden? Wie kann ich ihn nutzen? Wie nehme ich ihn "ein"? Jetzt, Gespräche und Stunden später, haben wir unsere Positionen und  Erwartungen miteinander geteilt, also einander mitgeteilt und uns erklärt. In der nächsten Phase wenn das Projekt wieder nach Kärnten kommt, werde ich dran denken mehr im Vorfeld die Erw.ART.ungen an den Raum abzufragen, wenn dieser eventuell nicht gleich ist wie der, der bei der ersten Präsentation vorhanden war. Und, dass es mehr Zeit braucht, alles einzurichten. 

 

29.01.2020 Die Vorbereitungen für die Realisierung in Klagenfurt ist im vollen Gange, der Ort ist gefunden, was eine Erleichterung ist, lag mir das doch schon länger im Magen, weil das Geschäft, das ich eigentlich ins Auge gefasst habe, mir leider keine verbindliche Zusage geben konnte, die ich aber wegen der Bewerbung Mitte/Ende Jänner brauchte. Umso mehr freue ich mich, dass nun der raum 8 mich/ uns hosten wird und Gerhard Fresacher mich sehr herzlich empfing. Er hat mit zugesagt alle Wände für uns zu leeren, damit die Ausstellung auf 2 Ebenen stattfinden kann, was perfekt ist, sind wir dadurch wieder in einem sozusagen leeren Raum, der nochdazu einsichtig von der Strasse ist. Also, nachdem ich die Räume vermmessen habe, Bewilligungen eigeholt und viele emails verschickt habe, sieht alles gut aus, die Plakate und Folder sind auch schon gedruckt, es kann also bald losgehen. Der Organisationaufwand innerhalb dieses Projekts ist extrem, oft gehe ich da an meine Grenzen, aber das künstlersiche Forschen ist sehr spannend und die Menschen und Erkenntnisse, die mich da mit begleiten sind sehr lohnend.